Pilotstudie zur Nutzung mobiler Temperaturmessdaten

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat sich unser Mitarbeiter Dennis Kehl in Zusammenarbeit mit der Thüringer Klimaagentur mit der Entwicklung einer Kriging basierten Methodik zur Interpolation von raumzeitlich hochaufgelösten mobilen und stationären Temperaturmessdaten (zwei Straßenbahnen und sechs Wetterstationen) für das gesamte Stadtgebiet von Jena beschäftigt.

Insgesamt lässt sich sehr deutlich der Wärmeinseleffekt entlang der Stadtstrukturen im Saaletal erkennen, während die Hanglagen niedrigere Temperaturen aufweisen.

UK pred 17052017 1655 Karte1h Die dargestellte Abbildung zeigt ein ausgewähltes Interpolationsergebnis für den 17.05.2017 um 16:55 Uhr. Dafür gingen insgesamt 43 Messwerte (sechs stationäre und 37 mobile) aus dem Zeitraum vom 16:25 Uhr bis 17:25 Uhr in die Berechnung ein. Zur Validierung dieses Ergebnisses wurde unter anderem eine 10 fold räumliche Kreuzvalidierung verwendet, welche einen RMSE von 0,29 °C lieferte.

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