Forschung & Entwicklung
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Polarforschung

Forschung in der Fernerkundung
Wir entwickeln und erforschen Methoden zur Umwelt‑ und Biodiversitätsbeobachtung mithilfe von Satelliten‑ und Drohnentechnologien. Unser Fokus liegt dabei sowohl auf sensiblen Ökosystemen wie der Antarktis als auch auf praxisnahen Anwendungen in der Forstwirtschaft.
Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Einsatz optischer und Radarsatellitendaten zur Erkennung von Pinguinkolonien und zur Abschätzung ihrer Populationsgrößen. Auf dieser Basis analysieren wir räumliche und zeitliche Veränderungen, um belastbare Aussagen über Bestandsentwicklungen und ökologische Veränderungen treffen zu können. Dabei untersuchen wir gezielt die Eignung unterschiedlicher Satellitensensoren, einschließlich Radardaten, für diese Fragestellungen.
Wir erforschen umfassend die Nutzbarkeit von Drohnen für das Monitoring von Tieren und Pflanzen in der Antarktis. Dabei analysieren wir die Erkennbarkeit von Organismen in Abhängigkeit von der Bodenauflösung sowie die Möglichkeiten der Artunterscheidung, etwa zwischen Pinguinarten.
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Vergleich verschiedener Drohnentypen – Multicopter und Starrflügler – unter den extremen klimatischen und logistischen Bedingungen der Polarregionen. Zudem untersuchen wir, welche Sensorsysteme (RGB, Nahinfrarot oder Thermal) sich am besten eignen und wie sich die Genauigkeit bei der Bestimmung von Brutpaarzahlen weiter erhöhen lässt. Dabei setzen wir auch auf automatisierte Auswertungsverfahren, beispielsweise KI‑gestützte Zähl‑ und Klassifikationsmethoden.
Im Projekt RaMon erforschen wir die Einsatzmöglichkeiten von Drohnen für Gasmessungen. Wir untersuchen geeignete Sensoren, Messstrategien und Einsatzszenarien, um Drohnen als flexible und effiziente Plattformen für Umwelt‑ und Atmosphärenmessungen nutzbar zu machen.
Faunistische Reaktionsanalyse
