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Erfolgreicher Expeditionsabschluss trotz schwieriger Bedingungen

Durch die ungünstigen Eisbedingungen bei der Danger-Islands Expedition – das Eis war in den letzten Jahren zu dem Zeitpunkt des Erreichens der Danger Islands selten so präsent und ausläufig vorhanden – hatten wir nur an einem Tag die Möglichkeit, die nord-östlichste der sieben Inseln – Brash Island – zu erreichen. Trotzdem konnten wir mittels der Starrflügler-Drohne Trinity Pro alle Inseln befliegen und im nachhinein Orthomosaike der Inseln erstellen. Mit dem Oktokopter Mavic 3M konnten wir die Insel Brash Island zusätzlich befliegen, um eine höhere bildliche Auflösung der Oberfläche zu erhalten. Zusätzlich zu der Drohnenbefliegung waren wir in der Lage, neun Adéliepinguine mit Transmittern auszustatten, die die Position der Pinguine mittels Satellitenpositionen ermittelt.

Die Tracks der besenderten Pinguine kann man sich hier ansehen.

Darüber hinaus konnten wir für das Umweltbundesamt und deren Schadstoffprobenbank drei Wasserproben von der Küste und dem Schnee auf Brash Islands nehmen und 16 Adéliepinguineier sammeln. Zusätzlich war es uns möglich, elf Boden- und Pinguinkotproben von diversen Orten auf der Insel für die Universität Duisburg/Essen zu nehmen.

Trotz der kurzen Zeit auf der Insel von nur etwa zehn Stunden, haben wir einen Großteil unserer Aufgaben erledigen können. Die sich verschlechternden Eisverhältnisse am Ende des Tages zwangen uns allerdings zu einem Rückzug nach King-George-Island und leider war uns kein weiterer Besuch der Danger Islands vergönnt, sodass wir die Mission etwa sieben Tage später abbrechen musste, da keine Besserung der Eisverhältnisse in Sicht war.

Die nächsten Schritte sehen vor, die Anzahl der brütenden Pinguine auf den Danger Islands zu ermitteln und die entstandenen Pinguintracks zu analysieren und zu interpretieren.